Kultursensible Therapie

Startzeit

11.06.2018
ab 10 Uhr

Endzeit

18.06.2018
8 UE

Dozent

Oya Uzelli-Schwarz

Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie

Sonderveranstaltung

Inhalt:

Welche Faktoren sind in einer therapeutischen Beziehung wichtig in der Therapeut und Klient unterschiedliche kulturelle Hintergründe mitbringen? Was bedeutet es in einer Psychotherapie, wenn die sprachliche Verständigung eingeschränkt ist? Nach welchen Regeln sollte der Einsatz von Dolmetschern in der Patientenversorgung erfolgen? Migranten haben ein deutlich höheres Risiko an seelischen Krankheiten zu erkranken bei ebenfalls deutlich erschwerten Zugangsbarrieren zu Psychotherapie. Bei welchen Krankheiten besteht ein höheres Risiko? Wie unterscheidet sich Suizidalität bei Migranten und der europäischen Bevölkerung? Welche Rolle spielen kulturelle Wertungen, religiöse Wertungen und kulturspezifische Differenzen? Wie äußern sich versteckte Vorurteile?

In diesem Seminar möchte Frau Uzelli-Schwarz Ihnen insbesondere am Beispiel türkischer Migranten einen Einblick geben in die gängige Auswanderungshistorie aus den Mittelmeerländern nach Deutschland (Einwanderungsabkommen), einige Studien zur Migrationsforschung aufzeigen, von ihren praktischen Erfahrungen in der Testdiagnostik und Behandlung von Migranten berichten, Regeln vermitteln zur dolmetschergestützten Behandlung und in einem interaktiven Seminar mit Ihnen ein Verständnis für kulturelle Eigenheiten entwickeln, sowie Ihnen zeigen, dass es als angehende Psychotherapeuten wichtig ist eigene Grenzen zu erkennen und akzeptieren zu lernen.

Gebühren

  • Die Gebühren betragen 120,- € und sind bis zum 01.06.2018 zu zahlen

Teilnehmer

  • Die Veranstaltung findet nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von 10 statt
  • Wir bitten um verbindliche Anmeldung per Mail.