Kinderschutz 16 UE

Malte Meißner

Freitag, 13.09.2024
13:00 -20:00 Uhr
Samstag, 14.09.2024
10:00 -17:00 Uhr

In diesem Modul erweitern Sie Ihre Kompetenzen im professionellen Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die von Gewalt betroffen sind oder sein könnten. Stolpersteine in der sensiblen Arbeit mit diesen besonders schutzbedürftigen Kindern werden kritisch reflektiert. Rechte und Pflichten unterschiedlicher Fachpersonen werden voneinander abgegrenzt. Ihnen werden Grundlagen zu Gewaltformen, zur Beeinflussung von Kindern und zu juristischen Prozessen vermittelt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Übertragung der theoretischen Grundlagen auf die konkreten Arbeitsfelder der TeilnehmerInnen. Anhand von Praxisbeispielen werden Besonderheiten von Gesprächsführung, Dokumentation und Kooperation erörtert. Hierbei bleibt Raum für individuelle Fragen, um Ihnen mehr Handlungssicherheit im Bereich des Kinderschutzes zu vermitteln.

Theoretische Grundlagen / Ätiologische Modelle

  • Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtkonvention)
  • Kindeswohl und Feststellung einer Kindeswohlgefährdung
  • Vorgehen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
  • Formen der Gewalt und Vernachlässigung
  • Systemische Beachtung des Umgangs mit Trauma in der Familie
  • Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen mit Misshandlungserfahrungen
  • Grundsätze für das Gespräch mit Obsorgeberechtigten/Eltern
  • Das “Konfrontationsgespräch”
  • Dokumentation von Gesprächen im Kinderschutzfall
  • Mitteilung bei Verdacht der Kindeswohlgefährdung, Verschwiegenheits-, Anzeige- und Meldepflicht
  • Multiprofessionelle Zusammenarbeit und Einbeziehung der Kinderschutzgruppen
  • Länderspezifische gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Umgang mit Schweigepflichten, länderspezifische rechtliche Regelungen für Psychologen, Psychotherapeuten, Ärzte
  • Gelingensfaktoren im Kinderschutz
  • Reflektierte Auseinandersetzung mit der Kinderschutzarbeit
  • Umgang mit vernachlässigenden und misshandelnden Elternteilen in der Therapie
  • Vertiefung der Auswirkungen von elterlicher Traumatisierung auf das Erziehungsverhalten
  • Vertiefung von Aspekten der transgenerationalen Traumatisierung
  • Kinderschutzgruppe (KSG) und interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Zusammensetzung, Aufgaben und Ziele der KSG
  • Dokumentation der KSG
  • Schriftliche Gefährdungsmeldung und Anzeige
  • Regelungen zur Verschwiegenheit in der professionellen Zusammenarbeit
  • Basiswissen über Schutzkonzepte in Institutionen

Selbstfürsorge im Kinderschutz

  • Umgang mit Herausforderungen
  • Rollenverständnis und -klarheit
  • Kollegialer Austausch und Reflexion im Team
  • Nachbearbeitung von Kinderschutzfällen
  • Supervision

Fortbildungskosten

Für die Weiterbildung  „Spezielle Psychotraumatherapieausbildung mit Kindern und Jugendlichen“

Beginn: 02.11.2022

Seminargebühren:

  • 320,- € für Approbierte Psychotherapeut*innen
  • 280,- € für Psychotherapeut*innen in Ausbildung
  • Die Seminargebühr enthält ausführliche Seminarunterlagen sowie Pausenverpflegung.
  • Ausbildungskandidat*innen (Psychotherapeut*innenausbildung) erhalten einen Nachlass von 10%.
  • Bildungschecks werden akzeptiert.

Bitte melden Sie sich frühzeitig an. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Ein Rücktritt ist bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn möglich, abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 150,00 €. Nach dieser Frist ist ein Rücktritt nur möglich, wenn Teilnehmer*innen der Warteliste nachrücken, andernfalls ist der gesamte Teilnehmerbetrag zu entrichten.

Anmeldung

Bitte überweisen Sie die Gebühr auf das folgende Konto:

Institut und Geschäftsstelle:
AFKV GmbH
Romanusstraße 1
45894 Gelsenkirchen

Telefon: 0209 / 361 751- 0
Telefax: 0209 / 361 751- 20
E-Mail: afkv@afkv.de
Website: www.afkv.de

Bankverbindung:
Commerzbank Gelsenkirchen
IBAN: DE98 4204 0040 0691 3263 00
BIC: COBADEFFXXX

Geschäftsführerin:
Petra Kasagranda

Amtsgericht Gelsenkirchen
HRB 3079

Die AFKV GmbH ist als Ausbildungsstätte gemäß § 6 PsychThG mit dem Vertiefungsgebiet Verhaltenstherapie für Psychologische Psychotherapeut*innen sowie für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten*innen durch die Bezirksregierung Düsseldorf, Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie staatlich anerkannt.

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